Knoblauch wird im Herbst oder im Frühjahr als einzelne Zehen gepflanzt.
Im Gegensatz zu Saatgut bringen die einzelnen Zehen bereits relativ viel Wasser mit, um den Keimvorgang zu starten. Das kann man auch öfter in der Küche beobachten, wo Knoblauch, der zu lange gelagert wurde, anfängt, grüne Keime zu bilden. Für eine perfekte Pflanzenentwicklung ist dies aber nicht ideal.
Im Idealfall bildet sich zuerst die Wurzel in der Erde, dann der Keim. So wird schnell sichergestellt, dass die Zehe nicht nur auf die „mitgebrachte“ Wasserreserve angewiesen ist, sondern sich selbst schnell versorgen kann.
Steckt man die Knoblauchzehe, empfiehlt es sich generell, zu bewässern, vor allem wenn man sehr trockenen Boden vorfindet.
Da der Boden im Herbst und im Frühjahr in Deutschland in der Regel genügend feucht ist, ist sehr oft eine weitere Bewässerung nicht nötig.
Ansonsten schaden gelegentliche Wassergaben die ersten 3–4 Wochen nicht!
Sollte es einmal längere Zeit trocken sein oder zeigen einem die Pflanzen, dass ihnen Wasser fehlt, kann man die Wassermenge erhöhen, aber wie gesagt ist dies im Normalfall gar nicht nötig. Die Knoblauchpflanzen können sich aufgrund ihres Wurzelwerks sehr gut Wasser aus dem Boden erschließen.
Eine Ausnahme ist es, wenn man Knoblauch in ein Gewächshaus oder einen Folientunnel pflanzt. Hier muss dafür gesorgt werden, dass regelmäßig gegossen wird.
Es gibt zwar ungefähre Empfehlungen welche Wassermenge Knoblauch auf dem Feld benötigt aber diese sind stark abhängig vom Bodentyp, Niederschlag, usw.
Auch hier wird eher zu einer bedarfsgerechten Bewässerung geraten als Angaben zu einer festen Wassermenge gemacht.