Die erste Lieferung Elefantenknoblauch (und Safran) ist angekommen. Pflanzknoblauch, die Knoblauchboxen und Herbststreckzwiebeln kommen im September.
Hin und wieder passiert es, dass sich aus, z.B. kleineren Ausgangszehen in einem Jahr keine Knollen sondern Monozehen gebildet haben. Das kommt auch häufig vor, wenn man im Frühjahr steckt.
Es hat sich aber gezeigt, dass diese Monozehen sehr gutes Ausgangsmaterial für besonders große Knollen im kommenden Jahr sind.
Der Elefanten- oder Riesenknoblauch ist eine besonders große Form des Ackerlauchs (Allium ampeloprasum).
Optisch sieht die Knolle dem herkömmlichen Knoblauch sehr ähnlich, nur kann er wesentlich größer werden. Der Geschmack ähnelt dem des Knoblauchs stark, wird aber wesentlich milder wahrgenommen. Verwendung wie Knoblauch oder gedünstet wie Gemüse.
Lässt man den Elefantenknoblauch blühen, entsteht ein sehr dekorativer, doldiger Blütenstand - ähnlich dem Zierlauch.
Anbau im Freiland:
- Zehen oder Monozehen einzeln im Oktober und November stecken (sehr gute Winterhärte).
- Ähnlich wie beim Knoblauch bilden sich bereits im Winter (hin und wieder auch im Frühjahr) grüne Triebe.
- Im Herbst/Winter die Pflanzen nicht düngen!
- Ende Februar, Anfang März benötigen die Pflanzen eine stickstoffbetonte Düngung (am besten flüssig).
- Bis zur Ernte im Sommer unkrautfrei halten.
Tipps für sehr große Knollen und Zehen
1. Der Anbau im Folientunnel oder Gewächshaus hat noch größere Zehen hervorgebracht.
2. Das Entfernen des Blütentriebes erlaubt der Pflanze, mehr Kraft in die Zehen zu stecken.
(Aufgrund des fortschreitenden Trocknungsprozesses kann es zu minimalen Gewichtsabweichungen kommen.)
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